LaufHUNDE

© Angela Venditti

Ganz egal ob Rassehund oder Mischling, man
kann grundsätzlich mit jedem „lauffreudigen“ Hund
den beliebten Laufhundesport ausüben.

Dabei heißt „lauffreudig“, dass BESONDERS (!) der Hund Spaß an der gemeinsamen Bewegung, Mensch – Hund verbunden über eine Leine, hat. Ein Hund, den man hinter sich her ziehen muss, wird nun nur sehr widerwillig diesen Teamsport mitmachen…

Für CaniCross gibt es am wenigsten zu beachten, insbesondere „just for fun“, d.h., wenn man einfach ab und zu mit dem Hund diese Bewegungsalternative wählt. Und nahezu jeder, der etwas fit ist, kann an den Volksläufen teilnehmen.

© Angela Venditti

Für diese Disziplin sind sicherlich die meisten Hunde geeignet. Allerdings sollte die Kondition des Sportlers mit der des Hundes positiv korrelieren – es ist ein TEAMsport!

© Angela Venditti

Wenn man gar Ambitionen auf einen Meistertitel hat, ist allerdings nicht jeder Hund ein geeigneter Wettkampfhund. Bei den schnelleren Disziplinen kristallisieren sich ganz automatisch bestimmte Hunderassen heraus, die sich hierfür auch am besten eignen.

Bei der Europameisterschaft der European Canicross Federation 2005 in der Schweiz waren folgende Hunderassen beim Siegespodest ganz oben:

4x Greyster, 3x Greystermischlinge, 2x Dobermann, 2x European Sleddog (Hound), 2x Deutscher Vorstehhund und 1x Australian Shepherd.
.

Wenn es also um Schnelligkeit, Sprint & Geschwindigkeit
geht, dann zählen folgende Hunderassen zu den so genannten “Rennpferden” im Trail:

Diese Topathleten unter den Laufhunden sind allerdings höchst sensibel und bedürfen eines feinen Gespürs beim Training. Im Unterschied zu den reinrassigen Schlittenhunden sind Laufhunde keine Zughunde, sondern eben LAUF-Hunde.

» desire to go «
Laufhunde haben einen schier
unersättlichen Willen zum Laufen,
diesen gilt es vom Sportler mit Verstand zu zügeln.

© www.felimore.ch

Nicht selten hört man immer wieder, wie schnell diese Topathleten sogar im Training überhitzen! Beim Training und selbstverständlich auch im Wettkampf liegt die Verantwortung alleine in der Hand des Riders, das Tempo so zu bestimmen, dass der Hund nicht gehetzt und nicht überhitzt wird. Ganz wichtig ist die Beachtung der Außentemperatur. Bereits ab 10 Grad Celsius aufwärts ist die Gefahr einer Überhitzung gegeben!

.

  • HINWEIS Um einem Begriffs-Wirrwarr vorzubeugen:
  • Selbstverständlich werden auch letztgenannte “Topathleten” vor den Schlitten gespannt und sind somit ebenfalls Schlittenhunde im weiteren Sinne. Wir wollen jedoch, um keinen Durcheinander zu produzieren, i.e.S. unter dem Begriff “Schlittenhund” die vier reinrassigen nordischen Schlittenhunderassen mit FCI-Papieren verstehen.

    Advertisements